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Die Verhandlungen über ein neues EU-Klimaziel für 2030 biegen allmählich in die Zielgerade ein: Voraussichtlich Mitte Dezember wird der EU-Rat als letztes der drei wichtigen EU-Gremien seine Position zu einer möglichen Verschärfung festlegen. Umso wichtiger sind für uns derzeit auch Gespräche mit EU-Parlamentariern. Die jüngste deutsche Abgeordnete in Straßburg und Brüssel, Delara Burkhardt von der SPD, stand unseren Aktiven am 26. Oktober via Zoom Rede und Antwort. Burkhardt vertritt für die Sozialdemokraten die Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern im Europäischen Parlament.

Als Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen im EU-Parlament setzt sich die 29-Jährige besonders für die Lösung der Klimaproblematik ein – und das hat sie mit den Aktiven der Bürgerlobby Klimaschutz gemeinsam. „Gerade auf europäischer Ebene muss Klimaschutz verstärkt gelebt werden. Die EU-weite und sozialverträgliche Bepreisung von Emissionen ist ein wichtiges Instrument, das weiter ausgebaut werden muss.“, so Steffen Röthel von der Bürgerlobby. Auch Delara Burkhardt betonte in dem Gespräch, dass ihr wichtigstes Anliegen beim nationalen CO2-Preis die soziale Gerechtigkeit sei. Diese Haltung entspricht genau einem Kernziel der Bürgerlobby, die sich für das Prinzip stark macht: wer wenig Emissionen erzeugt, soll dafür belohnt werden. Wichtig ist dabei, dass Menschen mit geringerem Einkommen auf keinen Fall einen Nachteil aus den steigenden Preisen erfahren.

Letztlich waren sich alle Gesprächsteilnehmer darin einig, dass eine ambitioniertere Bepreisung von klimaschädlicher Produktion und von Konsum angesichts der Dringlichkeit der Klimakrise unabdingbar ist. Wie Klimaschutz und insbesondere eine CO2-Bepreisung auf europäischer Ebene am besten umgesetzt werden kann, darüber wollen Delara Burkhardt und die Bürgerlobby weiter im Gespräch bleiben.